FSJ-Blog

Lockdown 2.0 und was wird aus uns?

Veröffentlicht

Ja diese Frage haben Jan und ich uns auch gestellt, denn seit Anfang November hat auch das Jugendhaus wieder geschlossen. Aber glücklicherweise gab es sehr schnell eine Antwort dafür. Von 10 Uhr bis 12 Uhr sind wir im Jugendhaus, dort haben wir Zeit für unseren (Video)Blog und anfallende Haushaltstätigkeiten. Dazu gehört jetzt im Herbst auch das Laub kehren oder das Leeren der Mülleimer. Ebenfalls muss das Haus auch mal gesaugt werden. Dafür haben wir morgens Zeit. Auch gehen wir zur Tanzschule um die Blumen zu gießen und auch um dort nach dem Rechten zu sehen. Ebenfalls helfen wir im Kinderhort “Zweite Heimat”. Dort wurde nämlich jetzt die Hortgruppe in zwei Untergruppen aufgeteilt um eine “Durchmischung” zu vermeiden. Die „Großen“, also die Dritt- und Viertklässler, sind im Jugendhaus in der „Tenne“ untergebracht. Die „Kleinen“, also die Erst- und Zweitklässler sind weiterhin im Hortgruppenraum. Glücklicherweise wurden Jan und ich gemeinsam eingeteilt. Wir helfen jetzt bei den “Kleinen”. Wir holen sie vom Bus ab und helfen wie vorher auch schon bei den Hausaufgaben. Danach gibt es Mittagessen. Dieses wird mittlerweile im Jugendhaus vorbereitet, da man dies für beide Gruppen dort einfacher vorbereiten kann. Von dort können sich die Gruppen das Essen abholen, ohne dass man Kontakt zueinander hat. Schließlich wurden die Gruppen aufgeteilt um das Infektionsrisiko zu senken in dem man die Kontakte untereinander einschränkt. Die Kinder kommen damit auch gut klar.

Nach dem Mittagessen geht es zur Freispiel- und Aktionszeit. Diese verbringen wir so gut und lange es geht draußen. Dort können sich die Kleinen austoben und in Ruhe miteinander spielen. Beispielsweise spielen sie gemeinsam Fußball, oder fahren mit einem Roller durch die Gegend. Wenn wir diese Zeit mal nicht draußen verbringen können, sind wir eben drinnen. Dort wird dann gebastelt oder gemalt oder ein Brettspiel miteinander gespielt. Hoch im Rennen ist dort das Spiel „Labyrinth“. Ebenso gerne spielen die Kinder alleine miteinander. Dort spielen sie gerne „Hund und Besitzer“. Es ist echt süß dabei zuzuschauen und zu sehen wie gerne die Kinder miteinander spielen. Bis 17 Uhr werden die Kinder dann abgeholt. Danach wird aufgeräumt. Dazu gehört es die restlichen Spielsachen einzuräumen, Stühle hochzustellen und die Spülmaschine auszuräumen.

Wenn das alles gemacht ist, gehen Jan und ich zurück ins Büro, dort arbeiten wir dann weiter an den Videos oder dem Blog. Unser Alltag in der “Zweiten Heimat” hat sich definitiv verändert. Aber auch dieser ist abwechslungsreicher als man denkt und macht uns noch immer viel Spaß. Ebenfalls sind wir sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit haben. Also können wir uns echt nicht beschweren und sind froh, diesen neuen Alltag für uns gefunden zu haben.

Geschrieben von Eva.

Teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.