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Schau doch wie schön! Ohh wie schade, geplatzt

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Die Seifenblasensaison im Kinderhort „Zweite Heimat“ Höhr-Grenzhausen ist eröffnet

Schon die Eltern und Großeltern und wohl auch deren Eltern und Großeltern unserer Hortkinder haben schon damit experimentiert, gespielt und sich der Faszination hingegeben, die Rede ist natürlich von Seifenblasen. Seifenblasen begleiten die Menschheit schon, so wird vermutet, seit etwa 5000 Jahren, nämlich seitdem die Sumerer das Sieden von Seife erfanden und als Nebenprodukt so natürlich auch die ersten Seifenblasen entstanden sein mögen. Es finden sich sogar Redensarten, die sich mit der Vergänglichkeit von Seifenblasen befassen, so zum Beispiel „Der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase“ oder auch das Synonym „Seifenblasenwirtschaft“ (Bubbel economy). In der Kunst wird die Seifenblase als Symbol der Schönheit, aber auch der Flüchtigkeit des menschlichen Seins genutzt. Eines der ältesten Gemälde, in dem Seifenblasen als Spielzeug dargestellt wird, stammt von Pieter Bruegel aus dem Jahr 1560, seit also mindestens 500 Jahren spielen Kinder mit Seifenblasen. All diese interessanten Tatsachen sind den Hortkindern jedoch völlig egal, sie lieben diesen wundervollen Zeitvertreib und können sich damit stundenlang beschäftigen. Wer kann die größten Seifenblasen pusten? Welche Blasen steigen am höchsten? In den nächsten Wochen wollen die Kinder noch verschiedene Seifenblasenmischungen ausprobieren und auch größere Blasenringe bauen. Falls am Höhr-Grenzhäusener Himmel also demnächst große, regenbogenfarben schimmernde Kugeln aufsteigen, hatten die Hortkinder Erfolge mit ihren XXL-Seifenblasenexperimenten. Also Augen offenhalten!