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“Wahnsinn” Frauensachenflohmarkt – und das auch noch in Corona-Zeiten

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Auch in diesem Jahr fand wieder der Frauensachenflohmarkt statt. Eine der verrücktesten Veranstaltungen im Jugend- und Kulturzentrum “Zweite Heimat”. In diesem Jahr natürlich unter den geltenden Corona-Regelungen. Das bedeutete bereits im Vorfeld eine Menge “Kopfarbeit”, denn Abstandsregelungen, Besucherbegrenzungen, Hygienekonzept, Kassenaufbau mit Hygieneabsicherung und vieles mehr war anders als sonst und nicht gerade mal so nebenbei umzusetzen. Freitags trafen wir uns bereits um 14 Uhr in der Realschule in Höhr-Grenzhausen, um alles vorzubereiten. Wir stellten Tische auf, bauten Kleiderstangen auf und die Kassenbereiche auf der Empore wurden eingerichtet.

Ebenfalls klebten wir jede Menge Pfeile auf den Boden und flatterten die Aula mit Flatterband in Einbahnstraßenwege ab, damit man die Richtung sowie den Abstand besser einhalten konnte. Nachdem wir alles aufgebaut hatten, kamen die Helfer der AWO – gemeinsam wird diese Veranstaltung nämlich in Kooperation durchgeführt und dank der vielen helfenden Hände ist wahnsinnige Anteil an fast 10.000 Kleidungsstücken auch kaum zu bewältigen. Die ehrenamtlichen Helfer der AWO sortierte an dem Freitagabend die Kleidung auf den Tischen. Denn “Shoppen ohne Klamotten” geht ja nicht so gut. 😉

Dann kam auch schon der Samstag. Wir trafen uns morgens um neun Uhr und bereiteten die letzten Kleinigkeiten vor und verteilten, wer welche Aufgabe übernehmen sollte. So bekam Jan die Aufgabe zu zählen, wie viele Leute sich in der Halle befanden. Dafür hatte er ein extra Zählgerät, was ihm die Aufgabe glücklicherweise vereinfachte. Niklas und ich sollten währenddessen an der Kasse helfen. Dort ist zum Glück auch alles gut gegangen, obwohl wir ziemlich chaotisch sein können.

Ab elf Uhr ging dann auch schon der Verkauf los. Die gleichzeitig erlaubten 80 Personen in der Aula waren eine entspannte Angelegenheit, denn Wühlen und Stau an der Kasse waren so Fehlanzeige. Eine ruhige und stressfreie Veranstaltung im Vergleich zu den sonstigen Ausgaben des Flohmarktes, da konnte es an den Tischen und den Kassen schonmal eng werden. Wir verkauften bis 14 Uhr, danach ging es wieder ans Abbauen. Dafür mussten wir aber vorher die Klamotten, welche nicht verkauft wurden, wieder zurück sortieren. Das war echt anstrengend, denn wir mussten erst alles neu falten und dann direkt nach Nummern – so gut es ging – vor sortieren. Nachdem das geschafft war, mussten wir jedes Teil einzeln zur richtigen Kiste mit der richtigen Nummer bringen. Da musste man echt gut aufpassen, nicht dass man mal einen Zahlendreher hatte und die Klamotten falsch zurück sortierte. Nach dieser “anstrengenden” Arbeit, die echt lange dauerte, begannen wir schon mal Kleiderbügel einzupacken und bauten Tische und Kassen wieder ab. Den Rest baute die AWO am Sonntag morgen ab. Gegen 19 Uhr hatten wir es dann auch endlich geschafft und konnten Feierabend machen. So fuhren wir alle glücklich nach Hause und die Mädels unter uns sogar mit neuer Kleidung. 😉

Geschrieben von Eva

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