FSJ-Blog

Was passiert eigentlich vor- und nach einem Konzert? Mein erstes FSJ-Konzert in Zeiten von Corona

Veröffentlicht

Das letzte Konzert der Konzertreihe „Treffpunkt Kannenofen“ fand am ersten Mittwoch im September statt. Das Wetter war zum Glück noch richtig gut, wenn auch etwas frisch. Auch wenn das Konzert erst um 19.30 Uhr beginnen sollte, so muss doch im Vorfeld Einiges getan und erledigt werden. Vieles davon bekommen insbesondere die Zuschauer gar nicht mit.

So haben wir zunächst den großen Anhänger vollbeladen mit Stühlen, Tischen, Technik, Kabeln und Schutzmatten, Absperrungen, etc. Am Lager abgeholt und zum Veranstaltungsort gefahren. Die Wiese gegenüber dem Töpferplatz dient in diesem Jahr als Ersatz für das eigentliche Plateau am Kannenofen, wo die Konzerte im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Da dort die Fläche allerdings für die Besucher auf Grund der Corona-Regeln zu klein ist, hat man sich dafür entscheiden, diese Wiese in der Innenstadt für die Veranstaltung zu nehmen. Der Aufbau im Vorfeld bedeutet vor allem: Schleppen! Musikanlage, Pavillions, Kabeltrommeln, Stühle, Tische, Mischpult, Technik. All das will ordentlich verlegt und angeschlossen sein. Außerdem muss das Gelände nicht nur abgesperrt werden, um die Besucher in kontrollierten Wegen auf das Areal zu lassen, die gut 80 Stühle müssen ordentlich mit Abstand so positioniert werden, dass die Besucher entsprechend ihrer Reservierung sitzen können.

Gleichzeitig wurde im Hintergrund der Essens- und Getränkestand von Guido Kröff vom Gasthaus Till Eulenspiegel aufgebaut und in Betrieb genommen. Direkt im Anschluss an unseren Aufbau kamen die ersten Musiker der Gruppe „Fisch´n`Gish“ zum Soundcheck. Dabei wurden Instrumente angeschlossen, gestimmt, und über das Mischpult so eingestellt, dass der Klang überall gut zu hören war. Mit gemeinsamen Liedern haben die vier Musiker geprobt, ob auch sie selbst sich auf der Bühne gut hören können um miteinander Musik zu machen. Kurz darauf begann auch schon der Einlass. Erste Gäste kamen, und wurden von uns zu ihren reservierten Plätzen gebracht. Besucher, die keine Plätze reserviert hatten, konnten natürlich auch an dem Konzert teilnehmen und durch hinterlassen ihrer Kontaktdaten das Gelände betreten. Während dem Konzert kam dann die für mich und uns ruhige Phase. Wir hörten der Musik zu und unterhielten uns im Hintergrund über verschiedenste Sachen – dabei hat man auch mal was zum lachen. Da es immer frischer wurde entschloss ich mich kurzerhand in der nächstgelegenen Eisdiele eine Runde heißen Kaffee für unser Team zu organisieren. Hat geklappt ;-).

Während sich dann nach dem Konzert alle Besucher auf den Heimweg machten, hieß es für uns wieder: Schleppen! Alles aufgebauten Materialien mussten wieder – ordentlich – eingepackt werden. Die 2,5 Stunden Konzert für die begeisterten Zuschauer bedeuteten also für uns 6 Stunden Vor- und Nachbereitung. Das war mir so nicht bewusst und hat eine Menge Spaß gemacht.

Geschrieben von Jan (mit etwas Hilfe von Christian)

Teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.